MSC bei Speedway-Grand-Prix in Polen

gp_polenDer Becher musste mit in den Bus. Unbedingt. Da ließ sich Clubpräsident Günther Hegger auf keine Diskussionen ein. Als die 35 Speedway-Fans des MSC Cloppenburg im polnischen Bydgoroszcz die Heimreise antraten, war die am Vorabend auf der Rennbahn in Torun einkassierte Bodenprobe vom Pistenbelag natürlich mit an Bord: Wichtiges Recherche-Material für den Bau der eigenen Speedwaybahn in Emstekerfeld.

Aber das war nur ein Detail am Rande der Wochenendtour zum Speedway-Grand-Prix in Polen. Nach 14 Stunden Fahrt traf der Bus am Freitagabend vor dem Hotel in Bydgoroszcz ein. Samstagsmorgens ging es dann weiter in die 250.000-Einwohnerstadt Torun.  Nach einer Altstadtbesichtigung machten sich die Cloppenburger auf zur neuen Rennbahn – erst vor einem Jahr fertiggestellt als reines Speedway-Stadion. Mit Fahnen und Tröten standen die rund 18.000 Fans auf den Tribünen dem Fußball-Publikum in Südafrika in nichts nach und sorgten für  phänomenale Stimmung. Mittendrin: Formel-1-Star Mark Webber von Red Bull Racing.

Auf der Piste machten im internationalen Starterfeld letztlich die polnischen Lokalmatadoren das Rennen unter sich aus. Volksheld Tomasz Gollob gewann den Grand-Prix-Lauf und setzte sich damit auch in der Gesamtwertung an die Spitze. R. Holta und J. Hampel standen als Vize bzw. als Dritter auf dem Treppchen. Mit einem Riesenfeuerwerk endete der Rennabend in Polen. Später ging es zurück zum Hotel und tags darauf trat die Gruppe die Heimreise an – mit einer Probe vom Toruner Bahnbelag im Gepäck. Den wollen die Bahnbauer jetzt analysieren und möglichst ähnlich nachbauen, damit auch die eigene Bahn ein Top-Track wird.  So wie die Speedwaybahn im Stadion an der Friesoyther Straße in der 70er-Jahren. Seinerzeit hatte der MSC-Vorstand, so munkelt man, im Nordener Motodrom ein Pröbchen mitgehen lassen...

MSC Cloppenburg e.V.

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